Laermoriens Blog

…aus dem Leben einer kreativen Chaosqueen

Erst hatten wir ein anderes Hotel – nämlich Hotel “Berlin”. Aber nachdem ich mich negativ zum Aussehen des Hotels geäußert hab (“Sieht von außen aus wie ein Puff!”), hat mein Mann umgebucht auf das Steigenberger Berlin (5 Sterne). War aber nicht so teuer wie man vielleicht denken mag. Ein Komfort-Zimmer für vier Nächte knapp 320 Euro.

Das Steigenberger Berlin liegt direkt am Ku’damm in der Nähe der Gedächtniskirche am Los Angeles Platz. Nicht direkt an einer viel befahrenen Straße sondern schön ruhig in einer kleinen Straße mit einem kleinen Privat-Park.
Unser Zimmer war sehr schön abgelegen und mit Fenster zum Innenhof. So das wir weder “Durchgangsverkehr” von anderen Hotelgästen oder den Aufzügen hörten noch den Verkehr von draußen. So konnte man auch mal das Fenster aufmachen.

Ich fand das Zimmer sehr schön, das Bett war groß (eine große Matratze ohne Besucherritze *g*) und gemütlich. Schrank mit viel Stauraum, schöne Sitzecke und großer Schreibtisch. Und das Bad hatte eine schöne große Dusche!
Hier gibts Bilder:

Bett Steigenberger Berlin

Bett Steigenberger Berlin

Hotelzimmer Steigenberger Berlin

Hotelzimmer Steigenberger Berlin

Bad Steigenberger Berlin

Bad Steigenberger Berlin

Dusche Steigenberger Berlin

Dusche Steigenberger Berlin

Das einzig doofe war das man keiner Uhr im Zimmer trauen konnte, die eine ging vor und die andere nach *g*
Im Hotel gibt es einen 24h-Zimmerservice und der ist auch wirklich flott gewesen. Wenn wir aus dem Zimmer gingen und das Schild an der Tür hing konnte man davon ausgehen das in zwei Stunden das Zimmer wieder hübsch war und frische Handtücher im Bad vorzufinden sind.
Abends wurde das Bett schön aufgedeckt und auf dem Nachtischchen lag ein Kärtchen mit Wetterinfos für den nächsten Tag. Außerdem gabs diese putzigen Deckchen links und rechts neben dem Bett :)

Aufdeckservice

Aufdeckservice

Mein Mann war auch ein ganz schlauer und hat bei der Umbuchung mit dem Steigenberger gemailt. Wir haben ja letztes Jahr die Hochzeitsnacht im Steigenberger (Düsseldorf) verbracht und da waren wir ja auch schon so begeistert. Das hat er hingeschrieben, und so fanden wir am Samstag eine eisgekühlte Flasche Sekt inklusive zwei Gläsern und einem Glückwunschkärtchen auf dem Zimmer vor. Fand ich sehr nett und aufmerksam :)

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Berlin ist ja bekanntlich immer eine Reise wert. Und da ich die Hauptstadt noch nie gesehen habe war mein Mann so lieb zur Feier des ersten Hochzeitstages mit mir dahin zu fahren. 5 Tage Berlin. Von Samstag bis Mittwoch.
Die Zugfahrt war mal wieder sehr interessant. Von Bremen bis Hannover saßen wir in einem IC in einem Sechser-Zugabteil. Ich saß meinem Mann gegenüber am Fenster, bei den Dingern weiss man ja nie so wirklich wo welche Sitzplatznummer ist (vor allem guckt man dann beim Einstiegschaos auch nicht wirklich drauf). Im Abteil sassen außer uns noch eine Mutter mit ihren beiden Kindern. Also war noch ein Platz frei, auf den setzte sich eine Frau die keine Reservierung hatte. Nach 5 Minuten kam eine alte Oma an und meinte der Platz auf dem ich sässe sei ihr Platz. Also ging die Frau ohne Reservierung von dannen, ich setze mich in die Mitte neben meinen Mann und die Oma auf den Fensterplatz gegenüber.. und dann fing sie irgendwie an uns dauernd so mitleidig und wohlwollend zuzunicken wenn man sie mal zufällig mit dem Blick streifte.
Irgendwann meinte sie dann “Ja schön das sich das so ergeben hat!” und ich dachte nur “?????” sagte dann aber “Was meinen sie bitte?” sie antwortete: “Schön, dass sie noch Sitzplätze gefunden haben!” aber irgendwie meinte sie wohl eher etwas wie “Die armen jungen Leute – zu faul zum stehen” *lol* ich hab nur kühl geantwortet “Nö – wir haben reserviert!”
Die armen Leute von der Bahn hat sie auch ziemlich fertig gemacht. Irgendwann kam eine Frau mit einem Tablett mit Kaffeebecher vorbei und fragte ob jemand Kaffee möchte. Natürlich sagte Oma ja – fragte aber auch gleich ob sie denn nur die eine “Größe” hätten :D Ja was will sie denn sonst? Nen Kännchen?? Die Bahn-Frau hat auch ziemlich doof geguckt und zog dann unverrichteter Dinge wieder ab, denn den Becher wollte die Oma dann doch nicht.

Gegen 14 Uhr waren wir endlich in Berlin angekommen. Während ich noch mit Gepäck und “ankommen” beschäftigt war, fing mein Mann an, wie ein kleiner Duracell-Hase mit frischen Batterien, mich zuzulabern mit allen möglichen Infos zu Berlin und sämtlichen Sehenswürdigkeiten. Wollte ich nicht haben – konnte ich auch gar nicht geistig verarbeiten, Chaos pur…
Samstag war unser Hochzeitstag. Aber leider nicht nur der, sondern auch noch Christopher Street Day. Als wir am Bahnhof Zoo ankamen und Richtung KaDeWe zum Hotel liefen war die Party gerade richtig im Gange… Über die Straße kommen? Nicht möglich. Jedenfalls nicht auf normale Art und Weise *g* Wir haben uns zwischen zwei Themenwagen durchgemogelt. Das hat mich übrigens alles sehr an Düsseldorfer Karneval erinnert.

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